Lernen mit Blogs

Seminar Lernen2.0 mit Web 2.0

Rezession: SchoolNetGuide

Da ich auch den Text bearbeitet habe kann ich mich generell der zusammenfassung von Karsten Thiele nur anschließen.

Generell ist in dem Artikel sehr gut der theoretische Grundsatz von Wikis und Blogs erklärt, bei dem auch ich lernte, dass „Wiki“ nicht die Abkürzung für  „Wikipedia“ bedeutet,m sondern etwas gänzlich unterschiedliches ist, nämlich ein Forum in dem „eine Gemeinschaft von Autoren Texte für eine Gemeinschaft von Lesern“ verfasst.

Wie bereits oben erklärt, werden die  theoretischen Grundlagen sehr deutlich mit Wort und Bild beschrieben, allerdings denke ich dass die Zielgruppe eher erfahrenere Menschen sein sollen, denn obwohl hier Grundlagen erklärt werden, werden doch viele Fachtermini benutzt, die ein Computer Laie nicht verstehen würde.

Was wiederum positiv zu beweren war, war die direkte Gegenüberstellung wann man einen Blog und wann man besser einen Wiki als Plattform wählen sollte. Dies ist aber eher für den Lehrer interresant der eines der beiden im Unterricht nutzen möchte, als für den Schüler.

Allerdings wollte ich noch auf einen wichtigen Punkt eingehen.

Man sollte auch nicht auser Augen lassen, dass der zunehmende Medienkonsum zu einer stärkeren Nutzung des Internets verleitet.
Hier muss besonders bei Schülern darauf geachtet werden, dass sie sensible Daten wie z.B. Anschrift, Telefonnummern und andere persönliche Daten niemals im Internet freigeben dürfen.
Es ist also meiner Meinung nach vonnöten, erst eine Schulung zur Nutzung des Intertnets an sich zu gewährleisten, bevor man arbeiten oder Kommentare wie bei Wiki oder Blogs einführt.

Sollten jedoch diese Grundlagen schon gesetzt worden sein, ist ein Blog oder eine Wiki sicherlich eine schöne Möglichkeit Arbeitsgruppen zu bilden und gemeinsam Aufgaben zu lösen, die für einen allein zu viel ist.

http://www.swisscom.com/NR/rdonlyres/FF6033D7-5E7E-41DF-833F-0D996DDE6C67/0/SNG9_de_032_20060831.pdf

13. Juli 2008 Posted by | Artikelzusammenfassung | Hinterlasse einen Kommentar

Zum Text: Jeder Leser auch ein Autor

Gemäß dem Motto „Jeder Leser auch ein Autor“ befasst sich der in der Schweiz veröffentlichte Text mit Blogs und Wikis im Zusammenhang damit, dass der Internet-Nutzer nicht nur Texte lesen, sondern durchaus auch selbst Texte verfassen kann und sollte. Da es jedoch sehr aufwändig ist, eine eigene Homepage einzurichten, ist es in Mode gekommen, auf Internetseiten zu bloggen, um eigene Beiträge ohne großen Arbeitsaufwand im Netz veröffentlichen zu können, was sowohl Chancen als auch Risiken birgt – auch in Bezug auf Unterricht. Dahingehend will der Text dem Leser Entscheidungshilfen bieten, wie Blogs und Wikis genutzt werden können.

Bei einem Blog handelt es sich um eine Art „Internet-Tagebuch“, in dem andere Webseiten, aber auch Radiobeiträge oder sonstige Beobachtungen kommentiert werden. Man kann aber auch Beiträge zu seinen Hobbys oder sonstigen Themen, die einen interessieren, als Blog veröffentlichen. Jeder Beitrag kann nun wieder von jedem Internetnutzer kommentiert werden, wodurch es leicht zu einer – häufig vom Blogger selbst geführten – Diskussion kommt. Auch Experten nutzen Blogs und eröffnen online eine Expertenrunde, die jedem interessierten Nutzer zugänglich ist. Unter www.blog.ch kann man sich einen Überblick über aktuelle Blog-Beiträge verschaffen, die in der Schweiz veröffentlicht wurden. Um Blogs zu lesen, kann man die entsprechenden Webseiten öffnen oder sich sog. „Feeds“ abonnieren, die einem in regelmäßigen Abständen neue Beiträge zusenden. Zur Kennzeichnung dieser Feeds gibt es ein spezielles Symbol. Im Unterricht könnte man meiner Meinung nach Blogs als Tagebücher für bestimmte Fächer oder als Diskussionsforum einsetzen.

Im Gegensatz zum Blog ist ein Wiki eine Internetseite, auf der mehrere Autoren Beiträge für eine bestimmte Leserschaft verfassen und gegenseitig korrigieren, wobei jeder zum Autoren werden kann. Jeder Leser kann also Seiten erstellen und bearbeiten, wobei man darauf hofft, dass Fehler schnell von anderen Lesern verbessert werden. Es gibt jedoch auch geschlossene Wikis, auf die nur berechtigte Teilnehmer zugreifen dürfen. Häufig werden Wikis als Lexikon oder Enzyklopädie verwendet. Es gibt diverse Wiki-Verzeichnisse oder Wiki-Tourbus-Linien, über die man zu interessanten und für einen selbst relevanten Wikis gelangen kann. Da Wikis im Gegensatz zu den prozessorientierten Blogs eher ergebnisorientiert sind und es sich oft um eher wissenschaftliche Beiträge handelt, würde ich diese auch im Unterricht einsetzen. Die Schüler können so lernen, sich schnell einen Überblick über ein Themengebiet zu schaffen und wesentliche Dinge herauszufiltern. Zum wissenschaftlichen Arbeiten sind Wikis jedoch kaum geeignet, da die Quellen häufig unbekannt sind und es auch „schwarze Schafe“ gibt, die aus Versehen oder wissentlich falsche Informationen im Netz verbreiten. Auch zur Dokumentation oder Veröffentlichung von Projektergebnissen könnten Wikis eingesetzt werden. So würden die Schüler merken, dass sie mit ihren Texten oder Beiträgen im Internet etwas bewirken können. Auch Übungsfragen, Schülersteckbriefe oder Unterrichtsideen können in Wikis veröffentlicht werden. Geschlossene Wikis könnte man im Unterricht für eine Gruppenarbeit einsetzen, die über Wikis erstellt, aber von den Klassenkameraden nicht im Vorfeld gelesen werden soll. Man sollte allerdings darauf achten, dass weder in offenen noch in geschlossenen Wikis keine persönlichen Daten angegeben werden, da es schnell zum Missbrauch kommen kann. Auf diese und andere Gefahren, die von einer solchen Internetnutzung ausgehen, sollte man seine Schüler in jedem Fall vorbereiten und die Problematik ausführlich mit ihnen besprechen.

http://www.swisscom.com/NR/rdonlyres/FF6033D7-5E7E-41DF-833F-0D996DDE6C67
/0/SNG9_de_032_20060831.pdf

Juliane Purr

10. Juli 2008 Posted by | Artikelzusammenfassung | Hinterlasse einen Kommentar

Wikipedia in der Schule

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Der Artikel „Wikipedia in der Schule“ dient als Leitfaden für Lehrer und Dozenten beim Einsatz von Wikipedia im Unterricht. Nach dem Hinweis, dass es sich bei Wikipedia um eine Wissensplattform und nicht um kostenlosen Webspace für Unterricht handelt, gibt der Autor Beispiele, wie man die Wikipedia sinnvoll im Unterricht einsetzen kann. Da es noch nicht zu jedem Fach ausreichend Artikel gibt, sollte man sich zunächst damit beschäftigen, welche Artikel zu dem jeweiligen Themengebiet existieren. Wichtig ist auch darauf hinzuweisen, dass alle Artikel dem Wikipedia-Standard entsprechen müssen und somit falsche Angaben oder ungute Formulierungen überarbeitet oder gelöscht werden.
Wikipedia ist für folgende Einsätze im Unterricht nutzbar:
• der Unterrichtsvorbereitung:
hier hat die Zentrale für Unterrichtsmedien (ZUM) sogar eine eigene Wikipedia (Zum-Wiki) aufgesetzt
• Wikipedia als Nachschlagewerk:
es existieren bereits Artikel in Wikipedia für die Fächer Mathematik, Chemie, Englisch, Politische Bildung für die Berufsschule und Wirtschaft für die Schule. Diese sind sowohl für die Lehrer zur Unterrichtsvorbereitung, als auch beispielsweise zur Recherche von Definitionen oder anderen Begriffen durch die Schüler nutzbar.
• Wikipedia im bilingualen Unterricht
da Wikipedia in vielen Sprachen existiert können Lerninhalte in verschiedenen Sprachen recherchiert und dargestellt werden. Des Weiteren wären auch Übersetzungen von noch nicht in der Sprache existierenden Artikeln denkbar
• Sicherung von Referaten und Unterrichtsinhalten
Gerade im Bereich von Schule und Universität fehlen noch einige wichtige Artikel in Wikipedia. Diese könnten durch gemeinsames erarbeiten oder Referate in Wikipedia eingestellt werden. Auch eine Kooperation mit anderen Schulen ist hier denkbar.
Damit der Einsatz von Wikipedia ein Erfolg wird sollte der Lehrer sich ein Benutzerkonto anlegen um darüber mit anderen Nutzern in Kontakt treten zu können. Ein Projekt sollte immer in der deutschen Mailingliste angemeldet werden und die Schüler über die Grundregeln beim bearbeiten von Wikipedia insbesondere der Schutz von Urheberrechten unterrichtet werden.

10. Juli 2008 Posted by | Artikelzusammenfassung | | 2 Kommentare

Eine kurze Zusammenfassung mit Kommentar zum Artikel „Wikipedia in der Schule“

Der Artikel „Wikipedia in der Schule“ aus dem Wikipedia-Netzwerk soll als Anregung und Leitfaden zur interaktiven schulischen Arbeit mit der Wikipedia-Enzyklopädie dienen.

Die Einsatzmöglichkeiten beginnen beim rein rezeptiven Lernen durch fachspezifische Sub-Enzyklopädien innerhalb des Wikipedia-Netzwerks, die im Falle des deutschen Netzwerks zwar erst für wenige Fächer wie beispielsweise Chemie und Politik zur Verfügung stehen, aber ständig aktiv erweitert werden – unter anderem wiederum durch andere schulische Einsatzmöglichkeiten der Enzyklopädie.

So könnte es Teil der Aufgabenstellung für ein Referat sein, dieses nach dem Vortrag zu überarbeiten und bei Wikipedia oder in einem eben dieser Sub-Netzwerke zu veröffentlichen. Dies halte ich für eine ausgezeichnete Möglichkeit die Motivation des Schülers durch die anstehende Veröffentlichung zu steigern.

Anders als bei einem Referat kann die Veröffentlichung auch das eigentliche Ziel einer Einzel- oder Gruppenarbeit sein. Das Erstellen eines Artikels mit der ganzen Klasse, die wiederum in Untergruppen für spezifische Aspekte der Problemstellung aufgeteilt werde könnte, ist ebenfalls Vorstellbar. Auch das halte ich für sehr interessant und sinnvoll, da neben dem rein fachlichen auch der soziale Aspekt der Schule zur Geltung kommt. Der Artikel wird von der Klasse als wissenschaftliches Kollektiv veröffentlicht, dem sich das Ego des Einzelnen unterzuordnen hat und welches nur durch konstruktive Kommunikation zwischen und innerhalb der Expertengruppen zu einem sattelfesten Ergebnis kommen kann. Wiederum ist die abschließende Veröffentlichung ein potenzieller Motivationsschub.

Dieses Lernmodell, bei dem der Lehrer idealerweise lediglich als Moderator fungiert, kann auch zur Festigung oder Wiederholung eines zuvor mit klassischen Methoden erarbeiteten Themas sinnvoll genutzt werden.

Da eine solche Unterrichtseinheit den Schülern vielseitige Recherchemethoden abverlangt, wäre es denkbar ein weiteres im Artikel beschriebenes Lernmodell vorzuschalten, bei dem eben diese Kompetenzen erlernt werden können. Hierzu erteilt der Lehrer einen Rechercheauftrag, der von drei Gruppen bearbeitet wird. Eine Gruppe konzentriert sich auf konventionelle Printmedien, eine zweite auf Online-Suchmaschinen, die dritte auf die Recherche mit Wikipedia. Anschließend werden die Ergebnisse zusammengetragen und Unterschiede festgestellt, die den Schülern die Vor- und Nachteile der Quellen in einer abschließenden Diskussion bewusstmachen sollen.

Mit diesem Hintergrundwissen können nun die Expertengruppen des zuvor beschriebenen Modells, die vorzugsweise jeweils aus Mitgliedern aller Recherchegruppen zusammengesetzt werden, ihre Arbeit aufnehmen.

Wie bereits angeklungen, finde ich die Lernchancen die die Wikipedia-Enzyklopädie bietet außerordentlich spannend, da sie sehr interaktiv sind und voneinander profitieren bzw. aufeinander Aufbauen. Ich halte Interaktivität für einen Kernpunkt modernen Unterrichts, getreu dem Motto „Lass es mich selbst erleben, und ich verstehe es“. Da fast alle Wikipedia-Lernformen neben dem Fokus auf Interaktivität auch soziale Kompetenzen stärken, fällt es mir schwer negative Aspekte in diesen Modellen zu finden.

10. Juli 2008 Posted by | Artikelzusammenfassung | Hinterlasse einen Kommentar

Wikis in der Grundschule

Ich habe mich mit dem Text „Wikis in der Grundschule“ beschäftigt.
In diesem Text beschreibt Frau Sabine Stehno, Konrektorin einer Grundschule in Oldenburg, was Wikis sind, wie sie in der Grundschule genutzt werden können und welche Erfahrungen sie selbst damit gemacht hat.

Unter einem Wiki versteht man eine Internetseite, welche jeder frei mitgestalten kann. Somit können Meinungen ausgetauscht, aber auch Diskussionen geführt und (Schüler)Wissen gesammelt werden. Ein Wiki ist also eine Sammlung von Webseiten oder Beiträgen, welche durch Hyperlinks miteinander verlinkt sind.

Da Wikis einfach zu bedienen und vielseitig nutzbar sind, können sie bereits in der Grundschule ab der 3. oder 4. Klasse eingesetzt werden.
Die Autorin nennt zum einen Lernziele wie Fachkompetenzen, Medienkompetenzen und Sozialkompetenzen. Zum anderen stellen Wikis aber auch eine Möglichkeit zur Differenzierung während der Freiarbeitsphase dar, starke und schwache Kinder können gleichermaßen gefördert werden. Es geht bei der Arbeit mit dem Wiki darum, dass sich die Kinder selbst neue Lernbereiche, unabhängig von Lehrpersonen (oder Erwachsenen allgemein), erschließen können. Im Text wird in diesem Zusammengang von dem zentralen Prinzip der „Wiki- Förderung“, der „Hilfe zur Selbsthilfe“ gesprochen. Vor allem für leistungsschwache Kinder stellt die Arbeit an einem Wiki eine Motivation dar, da sie für ihre Arbeit sofort durch die Internetpräsenz belohnt werden.
Die Wikis können fachspezifisch verwendet werden, aber auch in fächerübergreifendem Unterricht besteht die Möglichkeit, Inhalte einzelner Fächer mit Hilfe eines Wikis zu verknüpfen.

In dem Text wird anhand eines konkreten Beispiels beschrieben, wie man mit Wikis im Deutschunterricht arbeiten kann und auf was die Lehrperson hierbei achten muss.
Die Autorin hat sich hier für die Einführung von sogenannten Weitererzählgeschichten im Wiki entschieden.

Zunächst einmal ist es wichtig, dass die Schüler über gewisse Grundkenntnisse im Umgang mit Computern und dem Internet verfügen.
In einem ersten Schritt wird den Schülern in geschlossenen Schulstunden Sach- und Anwendungswissen vermittelt und Begrifflichkeiten wie „Internet“ und „Link“ sowie die Grundidee eines Wikis erläutert. Die darauffolgende Unterrichtsstunde sollte das Thema „Internetsicherheit“ behandeln und die Kinder über Risiken informieren.

Anschließend wird nun der Beginn der Weiterführgeschichte erzählt, wobei an einer spannenden Stelle abgebrochen wird. Somit werden die Kinder zum Weiterschreiben motiviert. An der ersten Fortsetzung der Weitererzählgeschichte arbeitet die Klasse gemeinsam und legt hierzu den ersten Link an. Mit Hilfe eines Beamers können alle Schüler das gemeinsame Tun im Klassenverband verfolgen.
Jedem Kind wird danach ein kleines Merkheft“ So arbeite ich mit Wikis“ ausgeteilt und die ersten Seiten gemeinsam erarbeitet. In den folgenden Wiki- Unterrichtsstunden kann das Merkheft als persönliches Nachschlagewerk genutzt werden.
Im Anschluss an die Wiki- Einführung haben die Schüler nun die Möglichkeit, anonym oder über ihren passwortgeschützten Benutzerzugang an der Wiki- Seite zu arbeiten.
Denn haben die Kinder einmal verstanden, wie ein Wiki aufgebaut ist und wie es funktioniert, dann kann dieses Wissen über mehrere Schuljahre hinweg bis hin zum Berufsleben genutzt werden.

Da viele Kinder bereits über ein breites Basiswissen über Computer und Internet verfügen, denke ich, dass es immer wichtiger wird, solche Medien in den Unterricht zu integrieren und mit ihnen zu arbeiten.
Ich denke, dass die Arbeit mit Wikis in der Grundschule schon sinnvoll ist, da sie die Schüler motiviert und auch für die Zukunft der Kinder von Nutzen ist.
Aber viele Schulen haben einfach nicht die technische Ausstattung für computergestütztes Lernen. Zum anderen sind nicht alle Lehrpersonen mit dem Internet und speziell mit Wikis vertraut, kennen sich damit also nicht aus. Um computergestütztes Lernen in den Unterricht zu integrieren ist es aber wichtig, dass die Lehrperson über ein gewisses Grundverständnis verfügt.

Tanja

10. Juli 2008 Posted by | Artikelzusammenfassung | Hinterlasse einen Kommentar

„Weblogs, Blogs als Werkzeuge für selbstorganisiertes Lernen“

Der Text „Weblogs, Blogs als Werkzeuge für selbstorganisiertes Lernen“ beschreibt und erzählt im Großen und Ganzen alles über Blogs, die sogenannten Onlinetagebücher der Generation Web2.0. Wer noch nie etwas über Weblogs gehört oder gelesen hat, ist mit dieser Ansammlung verschiedener Berichte über das Thema gut beraten. Es werden grundlegende Fachvokabeln, wie „Blogroll“, oder „Trackbacks“ erklärt und zu welchem Zweck man Weblogs überhaupt einsetzt. So ist der Ursprung der (Web)Logs in der Schifffahrt (Logbuch – Kapitäns Tagebuch) zu finden. Heutzutage werden diese Logs im Internet verwendet und finden im Allgemeinen im privaten Haushalt Einzug. So ist es üblich geworden, seine kleinen Gemeinnisse nicht mehr in einem kleinen zu schließbaren Buch mit Pferdeköpfen auf dem Cover festzuhalten und das dann unter dem Bett zu verstecken, sonder offen der ganzen Welt mitzuteilen, wer mit wem und sonst was alles. Es sind Tagebücher gewöhnlicher Menschen, die im Internet oft mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen, als so manch andere renommierte Internetseite. Die Zahlen sprechen für sich, jede Sekunde wird ein neuer Weblog geschaffen, von irgendeinem neuen Opfer dieser neuartigen Suchtwelle, die global agiert.
Doch nicht nur im Privaten werden solche Onlinetagebücher gepflegt. Zunehmen haben Universitäten und Schulen Gefallen an dieser neuartigen Lehr- und Lernmethode gefunden. So werden Lern- und Übungsmaterialien online zur Verfügung gestellt, Lernende können sich untereinander Rat über die bevorstehende Klausur einholen und der Lehrende kann gemütlich mit einem Glas Wein vor der Mattscheibe die neusten Arbeitsaufträge verteilen, ohne dabei einen weiteren Teil kostbaren Regenwald zu zerstören.
Und doch gibt es Nebenwirkungen, wie der Text über Weblogs berichtet. So bieten sich die Onlinetagebücher als Brutstätten für Viren, Würmer und Trojaner an. Auch ist von einer neuen Suchtgefahr die Rede, weil wer erst einmal richtig ins Weblog-Bizz eingestiegen ist, kommt da nicht mehr so leicht wieder raus. So verbrauch der Durchschnitts-Amerikaner in der Woche 3.5 Stunden seiner Arbeitszeit nicht wie es sein Vorgesetzter verlangt, sondern er bloggt. Und ob sich pubertierende Jugendliche wahrlich mit Eifer und Fleiß an der noch zu später Stunde hochgeladene Hausaufgabe erfreuen, die sie dank des Web2.0 jetzt noch erledigen dürfen, sei dahin gestellt.

Florian Detzer

9. Juli 2008 Posted by | Artikelzusammenfassung | 2 Kommentare

Wikipedia in der Schule

Der Text behandelt den Einsatz von Wikipedia in der Schule. Dabei wird auch darauf hingewiesen, dass diese Internetplattform nicht nur zum Recherchieren von Unterrichtsthemen etc. genutzt werden kann. Vielmehr bietet es zusätzlich die Möglichkeit sich eigene (Unterrichts-) Themen zu realisieren. Neue Beiträge zu immer spezielleren Themen bzw. Stichworten führen dazu, dass sich diese digitale Bibliothek immer wieder vergrößert.

Jedoch sollte man sich an verschiedene Spielregeln halten, da es einen hohen Standard gibt, der notfalls auch durch Löschen minderwertiger Beiträge eingehalten wird. Wenn Lehrer den Schülern diese Anforderungen klarmachen, steht einer guten Nutzung der Wikipedia nichts mehr im Weg. Neben den bereits genannten Funktionen von Wikipedia als Nachschlagewerk z.B. zur Unterrichtsvorbereitung. Des Weiteren bietet sich natürlich auch die Möglichkeit einen bilingualen Unterricht aufzubauen, da es möglich ist, verschiedene Beiträge in verschiedenen Sprachen zu lesen. Auch wäre das Übersetzen eines englischen Beitrages in die deutsche Sprache möglich, falls dieser noch nicht existieren sollte.

Eine Sicherung der Unterrichtsergebnisse wäre eine weitere Möglichkeit, die Wikipedia bietet. So können Artikel eingestellt, kontrolliert und gelesen werden, die sich aus einem abgeschlossenen Unterrichtsthema zusammensetzen. Zusätzlich dazu können auch Videos, Graphiken und Sounds zur Veranschaulichung eingestellt werden.

Bei allen Punkten ist von Seiten des Lehrers darauf zu achten, dass er die Situation im Überblick behält.

 

Persönlich finde ich die Idee der Ergebnissicherung über Wikipedia sehr gut. Auch trägt man durch das Verfassen von den Texten dazu bei, dass Wikipedia noch informativer und so mehr Leuten, die nach Informationen suchen, geholfen wird. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass sich die Schüler auf zuverlässige Quellen berufen und diese auch beziehen, da ansonsten die Gefahr besteht, dass Beiträge angreifbar und gelöscht werden. Ein weiteres Problem dürfte die Einhaltung des Urheberrechtes sein. Wie in jeder wissenschaftlichen Arbeit müssen die Quellen klar gekennzeichnet sein und v.a. bei Filmen, Bilder usw. herausgefunden werden, ob diese freigegeben sind.

Philipp Spengler

9. Juli 2008 Posted by | Artikelzusammenfassung | , | Hinterlasse einen Kommentar

Weblogs, Blogs als Werkzeuge für selbstorganisiertes Lernen

Der Text bietet einen Überblick über die Geschichte von Blogs und erklärt grundlegend was ein Blog ist, wozu er dient und welche Möglichkeiten die Nutzung eines Blogs bieten kann.

Diese allgemeine Einführung (mit Begriffserklärung) fand ich sehr informativ, da mir persönlich das Blogen nicht bekannt war. Des weiteren beleuchtet der Text die Elemente eines Blogs, Weblogs in der Praxis, Weblogs in der Schule und negative Vaseteten (Viren, Marketing- Potenzial oder vertrödeln von Arbeitszeit).

Die Eignung von Blogs beschränkt sich auf Lerngruppen, deren Inhalt nicht festgelegt ist, sondern selbstgesteuert werden kann. Blogs sollen den individuellen Lernprozess hervorheben. Eine grundlegende Vorraussetzung dafür ist das eigenständige Schreiben, da die Lernenden permanent Texte verfassen oder kommentieren müssen.

Dabei sollte ein Blog von einem Moderator geleitet werden.

Elemente eines Blogs sind:

Hyperlink, Feed, Trackback, Syndication, Rss, Atom, Kommentare, Blogroll, Archive, Kategorien, Suchfunktion

Alle diese Begriffe werden Anfängergerecht erklärt.

Der Text ist gut gegliedert und beleuchtet die Thematik „Weblog“ nicht nur positiv, sondern zeigt auch Fehler, Grenzen und Gefahren auf.

Vielversprechend sehe ich die Möglichkeit sich schnell und interaktiv mit Anderen auszutauschen und die Möglichkeit ein schnelles Feetback zu bekommen. Die im Text genannten Anwendungsbereiche finde ich sinnvoll und könnte mir vorstellen, dass auch das ein oder andere (Gruppenarbeit für Schüler, Lerntagebuch, etc.) später in den Unterricht einbezogen werden kann.

http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNTECHNIK/Weblogs.shtml

9. Juli 2008 Posted by | Artikelzusammenfassung | 1 Kommentar

SchoolNetGuide – Jeder Leser auch ein Autor: Blogs und Wikis

SchoolNetGuide

Jeder Leser auch ein Autor: Blogs und Wikis

( 9. Ausgabe, Sommer 2006; Herausgeber: Swisscom AG)

 

Die neunte Ausgabe des SchoolNetGuide mit dem Titel „Jeder Leser auch ein Autor: Blogs und Wikis“, befasst sich mit der privaten Nutzung, sowie schulischen Anwendung von Blogs und Wikis. Herausgeber des SchoolNetGuide ist die Schweizer Telefongesellschaft Swisscom AG.

 

 

1.

 

Zunächst möchte ich meinen Beitrag mit einer Zusammenfassung der genannten SchoolNetGuide Ausgabe beginnen.

Die Grundidee des Internets war die Schaffung eines weltweiten Netzwerks, in dem jeder Internetnutzer Informationen von anderen Nutzern lesen und erhalten kann und gleichzeitig die Möglichkeit hat, selbst Inhalte zu verändern oder zu erstellen. Bis heute überwiegt jedoch eindeutig der Konsum von Inhalten. Heute ist es jedoch schon möglich, ohne besondere technische Vorkenntnisse in kurzer Zeit Web-Inhalte zu verändern oder zu erstellen, dank „Blogs“ und „Wikis“. Ein Bog kann als Online-Tagebuch beschrieben werden, welches ein einzelner Autor regelmäßig aktualisiert und veröffentlicht. Wikis hingegen sind Websites, deren Besucher den gesamten Inhalt gemeinsam entwickeln und im günstigsten Fall fortlaufend erweitern. Nähere Erläuterungen zu Blogs und Wikis werden in einem späteren Abschnitt erörtert.

Die Folgen für das Internet sind deutlich zu spüren. Beide Formate wachsen in ihrer Anzahl rasant, was auf eine größere Schreiblust der Nutzer zurückzuführen ist. Dies hat natürlich zur Folge, dass immer mehr Meinungen ins Internet gelangen, was zur Vielfalt beiträgt, aber auch negative Aspekte mit sich zieht. Durch diese Vielfalt können spezifische Themen in ihrer Wissensbreite und –tiefe viel detaillierter behandelt werden. Dieses geballte Fachwissen ist zugleich durch Suchmaschinen für jeden Nutzer schnell auffindbar. Durch die enge Vernetzung beider Formate über Links werden neue virtuelle Gemeinschaften gebildet.

Die Hürden für den Einzelnen beim Erstellen und Verändern von Inhalten im Netz, sich der Welt mitteilen zu können und Wissen weiterzugeben sind heute deutlich geringer als vor ein paar Jahren. Diese Chance sollten Schulen nutzen, denn kooperative Lernformen sind dem individuellen Lernen nach den Ergebnissen pädagogischer Forschungsarbeiten überlegen. Der Zentralpräsident der Lehrerinnen und Lehrer der Schweiz (LCH) Beat W. Zemp nimmt dies zum Anlass, dass Internet als „Wir-Medium“ stärker in den Lernprozess, sowie dem Schulalltag der Schülerinnen und Schüler einzubinden. Die technischen Voraussetzungen sind fast überall gegeben.

Im Folgenden werden die Begriffe Blog und Wiki näher erläutert.

Wie bereits weiter oben schon beschrieben sind Blogs Websites mit persönlich gefärbten Beiträgen, die in der Regel von einem einzelnen Autor stammen. Über fast jedes Thema werden heute „Posts“ (Beiträge) von Blog Besitzern verfasst. Dabei wird das oberste Gliederungsprinzip aller Blogs, dem chronologischen Anordnen der Beiträge immer beachtet. Leser dieser Blogs können die Beiträge darunter kommentieren.

Interessant machen einen Blog kurze und persönlich geprägte Beiträge, wie zum Beispiel Kommentare in Zeitungen. Ebenfalls aus Zeitungen bekannt, beleben einen Blog besonders Kommentare von Lesern und angestoßene Diskussionen. Dadurch kann eine größere als in den üblichen Medien gewohnte Meinungsvielfalt in einem Blog entstehen.

Blogs werden unterschieden in Expertenblogs, von Gruppen betriebene Themenblogs, Blogs über das eigene Hobby, Sammeln und Austauschen von Links, Mitteilen von Beobachtungen und Gedanken, Veröffentlichung von eigenen Artikeln, Fotos oder Filmen, etc. Je nach Typ können diese Blogs unterschiedlich großen Einfluss auf die öffentliche Meinung haben. Blogs erzeugen beim Erstellen „Feeds“. Als Feeds werden Dateien bezeichnet, die die Inhalte für unterschiedliche Software lesbar macht. Durch diese Feed-Dateien und „Aggregatoren“-Websites können Bloginhalte auf Websites nach aktuellsten Beiträgen gesammelt werden. Feeds lassen sich für interessierte Leser auch abonnieren und werden dann per E-Mail zugesandt. Das gebräuchlichste Format für Feed-Dateien heißt „RSS“.

Als Besitzer eines Blogs sollte man regelmäßig Einträge veröffentlichen und folgende Merkmale beachten: Beiträge so verfassen, dass sie die Neugierde des Lesers wecken; kurz fassen; rasch zum Kern des Inhalts kommen; klare Meinungsformulierung; führen des Lesers; einhalten von Rechten und guten Sitten; langfristig denken; Kommentare beantworten…

Wikis sind Websites, die von mehreren Personen entwickelt und verändert werden. Eine Gemeinschaft von Autoren verfasst Texte für eine noch größere Gemeinschaft von Lesern. Die Kontrolle eines Wikis liegt bei den Benutzern und im Gegensatz zu einem Blog nicht bei einem Autor.

Wikis werden unterschieden in Öffentliche Wikis, die für jeden Internetnutzer frei zugänglich sind und geschlossenen Wikis, auf die nur berechtigte Teilnehmer zugreifen können. Häufige Anwendungen für Wikis sind Lexika und Enzyklopädien verschiedener Art, eher allgemein oder sehr spezifisch.

Zu größeren Wikis gelangt man einfach über Suchmaschinen, kleiner Wikis findet man über spezielle Sammelseiten.

Einen Wiki-Artikel kann man am besten auf seine Glaubwürdigkeit und Richtigkeit überprüfen, indem man sich den Verlauf der Veränderungen, sowie die sich daraus ergebenden Versionen betrachtet und beurteilt.

Ähnlich wie bei einem Blog lassen sich inzwischen von einigen Wikis Feeds abonnieren.

Beim Schreiben für Wikis sollte man als Autor immer in Kauf nehmen, dass der eigene Beitrag von anderen Benutzern erweitert, vervollständigt oder korrigiert wird. Folgende Hinweise sollten beim Verfassen eines Wiki-Artikels beachtet werden: aussagekräftiges Intro; übersichtlicher Aufbau der Texte; Urheberrechte beachten; einfache Sätze; gezielte Links setzen; einbinden von Bildern im Text; objektiv schreiben; geschriebene Texte werden zum gemeinsamen Gute…

Blogs und Wikis werden schon heute teilweise im Schulunterricht eingesetzt. Allerdings sollte immer der vorsichtige Umgang mit persönlichen Daten beachtet werden. Anbieter zum Erstellen beider Formate und dem geeigneten Einsatz in der Schule gibt es zahlreich, teilweise sogar kostenlos.

Für den Schuleinsatz eines Wikis bietet es sich an, bestimmte Funktionen als Administrator (Betreiber) einzuschränken. Diese Einschränkungen betreffen vor allem die Editierrechte, Sperren von Seiten, Registrationspflicht, rechtlicher Schutz der Wiki-Inhalte…

 

 

2.

 

Im folgenden Abschnitt möchte ich Stellung nehmen zu Wikis und Blogs bezüglich ihrer Vor- und Nachteile, ihrer Zukunftsbedeutung und dem Einsatz im Schulunterricht. Wie bereits in der Zusammenfassung erwähnt, steigt die Zahl der Wikis und Blogs im Internet rasant an. Immer mehr Internetnutzer können zu immer mehr Themen ihre Meinungen äußern, was der Meinungsvielfalt dient, aber auch den Missbrauch und die Unkontrolliertheit über das Geschriebene mit sich zieht. Durch die neuen Formate können Personen beleidigt und in ihrer Privatsphäre verletzt werden und Sachen falsch dargestellt werden. Positiv ist hervorzuheben, dass wirklich jeder seine Meinung äußern kann und man somit eine einseitige Meinungsquelle erschwert. Wikis profitieren sehr von der steigenden Zahl der Nutzer und können dadurch ein immer breiter und tiefer gefächertes Wissen anbieten, wovon jeder Leser profitieren kann. Auch hierbei ist natürlich Missbrauch möglich, weswegen man Wikis nur mit Vorsicht als verlässliche Quelle betrachten darf. Durch die weltweite Vernetzung durch das Internet entstehen Möglichkeiten zur  Bildung neuer virtueller Gemeinschaften, die durch Blogs und Wikis begünstigt werden. Insgesamt überwiegen weit die zahlreichen Vorteile dieser beiden Formate, aber in Zukunft wird eine immer konsequentere Kontrolle durch das rasante Wachstum an Bedeutung gewinnen.

Sowohl Blogs als auch Wikis eignen sich beide hervorragend zum Einsatz in der Schule. Wie bereits in der Zusammenfassung erwähnt sind zudem die technischen Voraussetzungen fast überall gegeben. Kooperative Lernformen sind dem traditionellen, individuellen Lernen in vielerlei Hinsicht vorzuziehen, was Forschungsergebnisse ergeben haben. Diesen Zweck können Blogs und Wikis im Unterricht optimal erreichen. Über Blogs können organisatorische Angelegenheiten in einer ganz neuen Dimension geregelt werden. Bei Bedarf können gezielt Betroffene den Beitrag lesen, wie zum Beispiel nur ein Klassenverband, oder die ganze Schule, Eltern, etc. Über Wikis können Schülerarbeiten präsentiert werden und bei Bedarf von anderen Nutzern erweitert oder vervollständigt werden.

Hausaufgaben könnten in Blogs gemeinsam erarbeitet und gelöst werden, die Schülerinnen und Schüler könnten sich gegenseitig helfen und unterstützen. Der Kontakt, das gegenseitige Austauschen von Klassenkameraden kann dadurch gefördert werden.

In beiden Formaten können die Kinder „journalistisch“ tätig werden, indem sie Artikel zu bestimmten Themen verfassen, die nach einer Kontrolle des „Chefredakteurs“ (Lehrer/in) der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Neben dem oft praktizierten monotonen Frontalunterricht in der Schule, können Lehrer/-innen mit dem Einsatz dieser Möglichkeiten für eine Motivationssteigerung der Schüler/-innen sorgen und somit die Leistungen verbessern.

Beim Einsatz von Wikis und Blogs im Unterricht muss immer besonders auf den sorgfältigen Umgang mit persönlichen Daten der Schüler/-innen geachtet werden.

 

 

 

 

9. Juli 2008 Posted by | Artikelzusammenfassung | , , | 4 Kommentare

Swisscom: Jeder Leser ist auch ein Autor

Ich habe mich mit dem Text von der Swisscom beschäftigt (http://www.swisscom.com/NR/rdonlyres/FF6033D7-5E7E-41DF-833F-0D996DDE6C67/0/SNG9_de_032_20060831.pdf).

 

Der Text gliedert sich in 5 Abschnitte:

  1. Grundlagen
  2. Blogs nutzen
  3. Wikis nutzen
  4. Inhalte für Blogs und Wikis
  5. Blogs und Wikis erstellen

 

Unter dem Motto: „Jeder Leser ist auch ein Autor“ wird man im ersten Abschnitt in das Thema eingeführt. Die Fragen: Was ist  ein Blog? Was ist ein Wiki? werden beantwortet und durch viele Illustrationen verdeutlicht. Auch erfährt der Leser vieles über die Enstehungsweise des World Wide Web und die Entstehung von Wikis und Blogs.

„Blogs sind Websites mit persönlich gefärbten Beiträgen, die i. d. R. von einem einzelnen Autor stammen.“ (nur Kommentierung durch Leser möglich)

„Ein Wiki ist eine Website, die von einer Gemeinschaft von Personen entwickelt und verändert wird.“

 

Der 2. Abschnitt zeigt, was ein Blog interessant macht, Blog-Typen und -Beispiele, Blogs finden, Blogs lesen und abonnieren, Blogs abonnieren mit „Bloglines“.

 

Im dritten Kapitel wird beschrieben, wie man die Wikis nutzen kann und wie man diese beurteilt.

 

Die Unterscheidungsmerkmale zwischen Blog und Wiki und wie man diese im Unterricht einsetzt kann, werden im 4. Abschnitt erörtert.

 

Das Erstellen von Blogs und Wikis ist Gegenstand im 5. Abschnitt.

 

 

Der Text ist durch die geschickt gewählte Gliederung sehr übersichtlich und ansprechend aufgebaut. Er ist für jedermann verständlich verfasst und jeder Schritt ist durch die Einfügung von Screenshots nachvollziehbar.

 

 

Vielversprechend scheint mir der Bezug des Textes zur Schule / Lernsituation.

So kann der Lehrer ein Blog zu einem bestimmten Thema erstellen, zu diesem jeder Schüler sich äußern kann. Bsp.: S.10 „Das Klassenzimmer von Herr Rau“

Dadurch werden die Schüler aus der Situation der passiven Konsumenten entlassen. Stattdessen können sie in der Klassengemeinschaft eigene Lernwege entdecken. (vgl. S.5)

 

Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass es spezielle Suchmaschinen gibt, um Blogs zu finden (www.technorati.com)

Auch bei Wikis gibt es Vorzüge: So verweisen einige Wiki – Einträge auf ähnliche Suchmechanismen und gestalten so die Wiki-Tourbus-Linie.

 

 

Skeptisch zu betrachten ist in erster Hinsicht, ob überhaupt jeder Schüler einen privaten / schulischen Zugang zum Internet / Intranet besitzt.

Weiterhin muss im Vorfeld jeder Schüler mit dem PC und insbesondere mit dem Internet vertraut sein (Eigenschutz und Rechstlage in Deutschland beachten (z. B. Urheberrecht))

Auch muss man den Schülern verdeutlichen, dass jeder in Wikis und Blogs posten kann und diese Aussagen oft nicht wissenschaftlich fundiert sind.

 

 

Abschließend ist zu sagen, dass das World Wide Web viele Möglichkeiten bietet, sich über bestimmte Themen zu äußern und zu informieren.

Dies funktioniert aber nur dann, wenn man das Web kritisch betrachtet und nicht als gegeben ansieht.

 

Sebastian Schönthaler

 

 

 

9. Juli 2008 Posted by | Artikelzusammenfassung | , , | Hinterlasse einen Kommentar

Wikis in der Grundschule

Der Artikel befasst sich, wie die Überschrift bereits verrät, mit dem Einsatz von Wikis in der Schule. Die Autorin, Sabine Stehno, ist Konrektorin an der Grundschule Nadorst in Oldenburg und beschreibt das Vorgehen zur Einführung von Wikis anhand ihrer eigenen Erfahrungen.

Anhand des Beispiels der Weitererzählgeschichte wird das Arbeiten mit Wikis beschrieben. Es werden Lernziele, die die Fachkompetenz, Medienkompetenz und Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler betreffen, genannt.

Wikis können gut als Differenzierungsmöglichkeit während Freiarbeitsphasen genutzt werden. Schwächere und Stärkere Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen können gleichermaßen gefördert werden, da es sich um selbstbestimmtes Lernen handelt. Das zentrale Prinzip der „Wiki-Förderung“ ist dabei die „Hilfe zur Selbsthilfe“. Die Kinder sollen sich angelehnt an ihre Interessen eigenständig neue Lernbereiche erschließen.

Die Themen können dabei fachspezifisch oder fächerübergreifend sein. Haben die Kinder einmal die Funktionsweise eines Wikis verstanden und können damit umgehen, ist es in vielen Unterrichtsfächern und über mehrere Schuljahre hinweg bis ins Berufsleben einsetzbar.

Es ist den Schülerinnen und Schülern freigestellt, ob sie ihren Namen nennen möchten oder lieber anonym bleiben. Dies dient vor allem den schüchternen und evtl. auch schwächeren Kindern ihre Scheu abzulegen.

Die Autorin entschied sich für den Einsatz im Deutschunterricht. Durch das Schreiben einer Weitererzählgeschichte, die direkt im Internet veröffentlicht wurde, konnte die Motivation der Schülerinnen und Schüler gesteigert werden.

Doch bevor die Arbeit mit dem Wiki starten kann müssen die Kinder am Computer und im Umgang mit dem Internet fit gemacht werden. Dies geschieht in geschlossenen Schulstunden. Hier wird Sach- und Anwendungswissen vermittelt. Die erste Fortsetzung der Weitererzählgeschichte wurde gemeinsam erarbeitet und mit Hilfe eines Beamers von allen aufmerksam verfolgt. 

Die Kinder erhielten ein Merkheft („So arbeite ich mit Wikis“), das sie als „persönliches Nachschlagewerk“ nutzen konnten.

Ich finde es eine gute Idee, computergestütztes Lernen in den Unterricht zu integrieren. Jedoch sind viele Schulen diesbezüglich schlecht ausgerüstet. Zwar gibt es schon vermehrt PCs in den Klassenräumen; Internetzugang ist jedoch recht selten.

9. Juli 2008 Posted by | Artikelzusammenfassung | 3 Kommentare

„Jeder Leser auch ein Autor: Blogs und Wikis“

Beitrag zum Text: „Jeder Leser auch ein Autor: Blogs und Wikis“

von Karsten Thiele

 

Zu Beginn des Artikels werden die Begriffe Blog und Wiki erklärt und deren Unterschiede versucht deutlich zu machen. Im weiteren Verlauf werden Vorteile, Typen und Beispiele von Blogs und Wikis hervorgehoben und dann der Umgang mit diesen im Internet als Leser und als Kommentator beschrieben. Nach einigen Verhaltensregeln für das Schreiben werden kurze Anleitungen zum Erstellen von Blogs und Wikis gegeben. Ein Bezug zum Unterricht bzw. die Nutzung von Blogs und Wikis als Lernplattformen wird hergestellt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Text versucht einen groben Überblick über die „neuen Web-Inhalte“ zu schaffen.

 

Interessant finde ich die Nutzung dieser neuen Inhalte als Lernumgebungen. Vor allem das Erstellen von Blogs für bestimmte Fächer des Schulunterrichtes oder Projekte kann ich mir sehr gut als sinnvolle und motivierende Unterstützung vorstellen. Somit ist es einer Lern-gruppe in meinen Augen besser möglich sich unabhängig von Ort und Zeit auszutauschen oder sich gegenseitig zu helfen. Jedoch sehe ich auch ein großes Missbrauchspotential durch Wikis und Blogs in Lernsituationen, zum Beispiel durch Verbreitung von falschen bzw. nicht lernspezifischen Inhalten. Zudem ist es in meinen Augen denkbar, dass daraus private Foren entstehen. Außerdem finde ich es in der heutigen Zeit bedenklich noch mehr auf Multimedia zu setzen, wo soziale Umgangsformen und Kontakte vernachlässigt werden.

Einerseits ermöglicht die Nutzung von Computern, Internet und somit auch von Blogs und Wikis eine interessante und motivierende Lernumgebung, führt aber vielleicht andererseits immer mehr zu einer gesellschaftlichen Vereinzelung von Schülerinnen und Schülern.

 

http://www.swisscom.com/NR/rdonlyres/FF6033D7-5E7E-41DF-833F-0D996DDE6C67/0/SNG9_de_032_20060831.pdf

 

9. Juli 2008 Posted by | Artikelzusammenfassung | 4 Kommentare

JIM-Studie 2007

Kommentar zur
JIM- Studie 2007
Jugend, Information, (Multi-) Media

Basisuntersuchung zum Medienumgang 12- bis 19- Jähriger in Deutschland

Der von mir behandelte Text beschreibt die Ergebnisse der zehnten JIM- Studie 2007 vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest und vergleicht diese mit deren bereits seit 1998 zuvor untersuchten Daten zum Medienumgang 12- bis 19- Jähriger in Deutschland.
Bei der JIM- Studie wurden hierzu telefonisch eine repräsentative Stichprobe von 1204 Jugendlichen in Deutschland unter Berücksichtigung des Alters, des Geschlechts und auch der entsprechende Schulbildung befragt.
Genauer in Blick genommen wird bei der Studie zum einen die Verfügbarkeit von Medien, die Medienbindung, sowie der Stellenwert des einzelnen Mediums der Jugendlichen, als auch die problematischen Aspekte der Mediennutzung von Jugendlichen.

Im Vergleich zu den ersten Untersuchungen hat sich heute neben einer weitaus höher entwickelten Technik auch das Verhalten der Jugendlichen im Umgang mit den Medien stark verändert. Dementsprechend entfacht dieses Thema seitens der Politik, der Gesellschaft und auch vermehrt seitens der Schule vielfache Diskussionen.

Im Folgenden werde ich mich mit einigen, mir als bedeutsam erscheinenden Textpassagen auseinandersetzten.

Medien nehmen im Tagesablauf der Jugendlichen eine sehr starke Rolle ein. Ein Handy, ein eigener Fernseher, ein Mp3- Player, ein eigener Computer mit Internetverbindung und gegebenenfalls noch eine Spielkonsole und eine Digitalkamera gehören heute schon fast zu der Grundausstattung eines Haushaltes und sind somit für Jugendliche stets zugriffsbereit.
Im heutigen Medienzeitalter nimmt das Interesse der ganzen Gesellschaft an neuen Medien und deren Möglichkeiten zu, von daher ist primär auch nichts gegen das Interesse seitens der Jugendlichen einzuwenden. Die neuesten Medien gelten ja prinzipiell schon Bestandteil der heutigen Jugendkultur.
Zudem liegen meines Erachtens im Gebrauch von Medien Chancen für die Jugendlichen, unter anderem hinsichtlich Bildung und einem Austausch von Interessen.
Die Schule als Nutzungsort für Computer bleibt zwar laut der JIM- Studie eher Ausnahme als Regel, jedoch gebrauchen 53% der Befragten täglich bzw. mehrmals pro Woche den Computer für die Schule. Im Vergleich zum vergangenen Jahr gab es hier einen Zuwachs von 7PP. ,,Fast 70 Prozent sind der festen Überzeugung, dass sich der Umgang mit dem Computer positiv auf die Schule auswirkt…” Ebenso gehen sie davon aus, dass Computerkenntnisse für ihren späteren Beruf von Bedeutung sein wird. Nach diesen Daten, scheinen schon sehr viele Jugendlichen gewisse Computerkenntnisse zu besitzen, auf welche auch in der Schule aufgebaut werden könnten.
Das Internet gibt den Jugendlichen die Möglichkeit in kürzester Zeit an eine hohe Anzahl in Informationen zu gelangen, sei es in Sachen Schule oder auch in ihren eigenen Interessensfeldern. Unter anderem durch Chatrooms, Foren, Instant Messenger, oder Blogs ist es ihnen möglich sich mit anderen Jugendlichen über ihrer Interessen auszutauschen. ,,Ein Viertel der jugendlichen Internetnutzer beteiligt sich aktiv am ‘Web 2.0’ und produziert mindestens mehrmals pro Woche eigene Inhalte eigene Inhalte, sei es durch das Erstellen von Bildern, Videos, Musikdateien oder das Verfassen von Beiträgen in Blogs oder Newsgroups.
Um den Computer in der Schule einzusetzen fehlen jedoch den Schulen oftmals die Mittel genügend PCs für den Unterricht zur Verfügung zu stellen. Bei dem Vorschlag die Schülerinnen und Schüler sich zudem zuhause beispielsweise mit Blogeinträgen zu beschäftigen sehe ich ein Problem. Zwar liegt die Anzahl der Schülerinnen und Schüler, die einen eigenen Computer besitzen bei 67%, jedoch können solch einem Auftrag demnach immerhin 33% nicht nachgehen. Gerade die Schülerinnen und Schüler „mit geringerem formalen Bildungshintergrund haben seltener einen eigenen Computer als Gymnasiasten“.
Medien ist dennoch ein Thema, welches meiner Meinung nach in der Schule behandelt werden sollte, auch wenn man dort nicht unbedingt mit ihnen arbeitet. Hierbei sollte man jedoch nicht nur auf die positiven Elemente, die die heute Technik ermöglicht, zu sprechen kommen, sondern auch auf Probleme und Schwierigkeiten hinweisen die damit verbunden sind, wie zum Beispiel die der Verbreitung gewalttätiger bzw. pornographischer Dateien, oder die der illegalen Internetdownloads.

Gloria

Für Neugierige, hier der entsprechende link:

http://www.mpfs.de/fileadmin/JIM-pdf07/JIM-Studie2007.pdf

9. Juli 2008 Posted by | Artikelzusammenfassung | 3 Kommentare

Wikis in der Grundschule

Ich habe den Text „Wikis in der Grundschule“ gelesen.

In diesem Text wird ein Projekt im Fach Deutsch vorgestellt, welches in einer dritten Klasse durchgeführt wurde. Darüber hinaus wird auch darauf eingegangen, was Wikis überhaupt sind, ob ihr Einsatz in der Grundschule sinnvoll ist und wie man mit einem Wiki umgeht.

 

Ein Wiki ist eine Internetseite, an der jeder frei mitgestalten kann. Deshalb eignet es sich gut für den Unterricht, da die Schüler hier ihre Meinung mit anderen austauschen können, gezielte Diskussionen führen und ihr Wissen sammeln können.

Es ist außerdem unkompliziert anzulegen und die Handhabung ist leicht erlernbar. Nach einer kurzen Einführung können es Schüler der dritten oder vierten Klasse bereits selbstständig nutzen.

 

Es ist sinnvoll, ein Wiki schon in der Grundschule einzusetzen, da im selbstbestimmten Lernen eine natürliche Differenzierung liegt. Die Kinder können sich darüber hinaus neue Lernbereiche selbstständig erschließen.

Auch leistungsschwächere Schüler sind motiviert, mit dem Wiki zu arbeiten, da sie durch die Präsenz im Internet direkt belohnt werden.

Die Kinder sind von Wikis fasziniert da sie Internet „selbst machen können“, ganz ohne die Hilfe von Erwachsenen.

Die Lerninhalte verschiedener Fächer können im Wiki auch verknüpft werden, weshalb es sich zum fächerübergreifenden Lernen sehr gut eignet.

In diesem Text wird auch das Argument angeführt, dass der Einsatz von Wikis die Lehrkraft entlaste und sie sich anderen Aufgaben widmen könne. Dieses Argument betrachte ich aber eher skeptisch, da ich der Meinung bin, dass es auch für die Lehrerin einiges an Zeit und Arbeit kostet. Schließlich soll sie auch die Arbeiten der Schüler in Internet verfolgen und sie nicht einfach gewähren lassen.

 

Einsatz im Unterricht:

Man kann ein Wiki im Deutschunterricht sinnvoll für die Weitererzählgeschichte einsetzen.

Dabei ist es wichtig, den Schülern zunächst Anwendungswissen, Begrifflichkeiten und die Grundidee eines Wikis zu vermitteln. Des Weiteren sollten die Kinder aber auch etwas über das Thema Internetsicherheit lernen.

Damit die Kinder sich bei Problemen mit dem Wiki selbst helfen können, ist es auch sinnvoll, ihnen einen Merkheft als Nachschlagewerk auszuteilen.

Danach kann dann die Weitererzählgeschichte eingeführt werden. Den Kindern wird zunächst eine Geschichte vorgelesen, die allerdings an einer spannenden Stelle unterbrochen wird. Zusammen mit den Schülern wird dann eine Fortsetzung geschrieben und ein erster Link angelegt.

Da dieser Weg des Verfassens von Texten eine für die Kinder neue Art der Textverfassung darstellt, sind sie auch motiviert, ein Ende zu anderen Geschichten zu verfassen.

 

Meiner Meinung nach sind Wikis gut für den Unterricht in der Grundschule geeignet, da die Schüler lernen, vernünftig mit dem Internet umzugehen. Sie sind sehr motiviert, mit Wikis zu arbeiten, da sie das Gefühl haben, selbst und auch für andere etwas im Internet zu gestalten.

9. Juli 2008 Posted by | Artikelzusammenfassung | 2 Kommentare

Internet bzw. Wiki als Arbeitsmedium in der Schule

Ich habe die Wiki-Broschüre „Zusammenarbeit im Netz“ für Lehrkräfte gelesen. Dazu kann ich sagen, dass es sich um eine sehr lehr- und hilfsreiche Broschüre im Bezug auf den Einsatz von Wiki in der Schule handelt.

Schon früher als bisher kommen Kinder mit dem Medium Internet in Berührung. Sie lernen das Internet als Informationsquelle, Austauschplattform usw. kennen.

Um den sinnvollen Gebrauch des Internets zu gewährleisten sind bereits die Grundschulen in der Pflicht die SchülerInnen an das Internet heranzuführen. Nur so ist ein kontrolliertes Arbeiten mit diesem Medium zu sichern.

In der Broschüre „Zusammenarbeit im Netz“ wird die Funktion, die Wirkung und Arbeitsmöglichkeiten von Wiki vorgestellt. Dies soll den SchülerInnen als Werkzeug für Informationsaustausch und -erwerb vermittelt werden. Dabei ist es wichtig vorab konkrete ‘Wikibeispiele’ zu erfahren, bevor Lehrkräfte diese in der Schule einsetzten können. Die Broschüre bietet eine Anleitung welche für jeden verständlich beschrieben und nachvollziehbar ist.

Einmal erstellt ist das Wiki für jeden zugänglich und nach kurzer Eingewöhnungs- und Ausprobierphase leicht zu bedienen. Es wird empfohlen Wiki am Beamer vorzuführen, so dass die anschließenden Übungen der Broschüre selbst ausprobiert werden können. Das heißt, bis Wiki im Klassenzimmer eingesetzt werden kann, muss es im Kollegium verstanden und befürwortet werden. Dann besteht die Möglichkeit mit Wiki Artikel zu schreiben, Kommentare zu formulieren, sich auszutauschen, eigene Lernprogramme abgestimmt auf den Unterrichtsstoff zu erstellen oder auch eine Projektwoche zu dokumentieren und zu präsentieren.

Nicht nur durch Wiki, einer wahrscheinlich vielen Kindern unbekannte Homepage um einen Blog zu erstellen, sondern vor allem durch die bekannten und sehr beliebten Seiten wie www.schuelervz.de und www.wer-kennt-wen.de wird deutlich, dass SchülerInnen auch in der Freizeit das Angebot zum weltweiten Austausch nutzen. Bei der Auswahl einer Homepage gilt es auch auf die Verständlich- und Anschaulichkeit der Seite zu achten. Außerdem spielen Kriterien wie Vielfalt, Optik und Funktionen für die Benutzer eine große Rolle.

Bei allen Vorteilen die ein Blog bietet, wie weltweite Vernetzung, Kommunikation und Austausch, gilt es auch die Nachteil nicht unbeachtet zu lassen.

Das Internet ist zu groß um eine jugendfreie Benutzung sicherzustellen. Zwar gibt es Programme und Firewalls, die SchülerInnen vor dem Zugriff nicht jugendfreier oder gewalthaltiger Seiten schützt, aber selbst dieser Schutz ist nicht hundertprozentig.

Gerade diese Gefahr macht die Verwendung des Internets immer mehr zur schulischen Aufgabe. Hier sind die Kinder unter Anleitung der Lehrkraft begleitet wie auch geschützt und bekommen zusätzlich einen zeitlichen Rahmen vorgegeben.

Falls euch das Thema interessiert und ihr ausführlicher erfahren wollt, wie das ganze funktioniert oder wie es in Schulen umgesetzt wird, dann klickt auf: http://www.lernklick.ch/pdf/WIKI_BROSCHEURE24-web.pdf

Lisa

9. Juli 2008 Posted by | Artikelzusammenfassung | 1 Kommentar

Wiki – Zusammenarbeit im Netz

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Die neuen Medien, die es in unserer schnelllebigen Gesellschaft gibt, fordern von uns immer wieder neue Kompetenzen um mit diesen Errungenschaften umzugehen.

Das Internet hat sich als solches neues Medium weitestgehend verbreitet und etabliert. Dabei greift man im Internet häufig auf die Kompetenzen des Lesens und des Denkens zurück. Kaum jemand ist „aktiv“ am Internet beteiligt.

In sogenannten Wikis, die sich aus dem hawaiianischen „wiki“ ableiten, was so viel wie „schnell“ bedeutet, ist dies jedoch nicht der Fall. Hier gestalten die Teilnehmer eine eigene Website und veröffentlichen ihre Inhalte.

Wikis werden als Lernplattformen und Hilfsmittel zur gemeinsamen Erarbeitung von Wissen genutzt – dabei ist die Verwendung als Kommunikationstool ein großer Vorteil solcher Wikis. Jeder Teilnehmer kann Beiträge verbessern oder erweitern und so optimieren. Dabei kann diese Veränderung von allen Beteiligten vorgenommen werden und dies kann auf jedem beliebigen Computer geschehen, solange dieser über einen Internetzugang verfügt.

Das Installieren von Programmen oder Softwares ist bei Wikis nicht notwendig. Um ein Wiki gestalten zu können, genügt bereits ein einfacher Webbrowser. So stehen Wikis auf allen Computern mit Internetzugang zur Verfügung.

Ein weiterer Vorteil den Wikis bieten ist ihre Vielseitigkeit. So können Wikis als Lexikon oder Portfolio genutzt werden, Erziehungsberechtigte können darauf zugreifen und so die Arbeit der Schüler betrachten, oder aber man nutzt das Wiki als Diskussionsforum.

Teilnehmer können zeit- und raumunabhängig auf Kommentare antworten.

Jedoch können bei solch einer Online-Diskussion auch Missverständnisse auftreten, die bei einer Face-To-Face-Kommunikation eher nicht auftreten. So fehlen dem Internet-Beitrag wichtige Hinweise, die bei einem Gespräch die Körpersprache oder Prosodie der Sprache liefern.

Wikis ermöglichen den Schulen eine fächer- und sogar schulhausübergreifende Zusammenarbeit. Ergebnisse können überall auf der Welt gesichtet werden. Dies ist v.a. für Schüler ein weiterer Ansporn eine wirklich gute Arbeit abzuliefern, da der Beitrag in der Öffentlichkeit gelesen werden kann.

Die Zusammenarbeit mit anderen Schulen, sogar Schulen aus anderen Ländern, lässt sich ebenfalls durch das gemeinsame Gestalten von Wikis realisieren. So verbessern die Schüler nicht nur ihre Schreibkompetenzen und das Wissen um ein bestimmtes Thema, sondern auch ihre Fremdsprachenkenntnisse.

Wikis lassen sich u. a. für folgende Projekte einsetzen: Das Erstellen eines Drehbuches für einen Film, das Erstellen einer Schülerzeitung, für Internetrecherchen oder eine Sammlung von Texten zu einem bestimmten Thema, für Rollenspiele, für das Erstellen einer Schulhomepage oder Steckbriefen etc.

Abschließend lässt sich über Wikis feststellen, dass sie meiner Meinung nach sehr gut geeignet sind, um Schülern einen vernünftigen Umgang mit dem Medium Internet näher zu bringen. Sie lernen, das Internet als Informations- und Kommunikationsquelle zu nutzen und Beiträge anderer Teilnehmer kritisch zu hinterfragen.

Eine Zusammenfassung von Sarah Thiel

9. Juli 2008 Posted by | Artikelzusammenfassung | Hinterlasse einen Kommentar

Wikipedia in der Schule

In dem Text Wikipedia in der Schule geht es zum größten Teil um Einsatzmöglichkeiten von Wikipedia im Unterricht und wie Wikipedia schon im Unterricht (nicht nur in der Schule) verwendet wurde.

Wikipedia lässt sich im Unterricht sehr gut verwenden, wenn die Schüler etwas recherchieren sollen. Auf dieser Seite wird vorgeschlagen verschiedene Gruppen einzuteilen, die dann in der Bibliothek, im Internet (mit Hilfe von Suchmaschinen), oder eben mit Wikipedia nach Informationen zu dem bestimmten Thema suchen. Auch wird auf dieser Seite die Problematik thematisiert, dass die verschiedenen Gruppen teilweise verschiedene und auch sich widersprechende Informationen finden werden. Es wird angeregt eine Diskussion mit den Schülern zu starten, warum und in welchen Fällen unterschiedliche Informationen gefunden werden. Beispiele hierzu fehlen komplett.

Das Recherchieren wird für alle Klassenstufen vorgeschlagen, wohingegen auch der Vorschlag aufkommt, die Klasse selbst Beiträge gestallten zu lassen, wobei diese Möglichkeit erst in der Sekundarstufe zwei genutzt werden sollte. Dem Gestalten und Veröffentlichen von Texten bei Wikipedia muss dann aber unbedingt eine ausführliche Belehrung voraus gehen, was in Wikipedia veröffentlicht werden darf.

Da Wikipedia mittlerweile in vielen verschiedenen Sprachen (deutsch, englisch, französisch, polnisch, italienisch, russisch, spanisch,…) verfügbar ist, kann sie auch im Fremdsprachenunterricht eingesetzt werden. Viele Artikel sind nur in einer Sprache verfügbar. Eine mögliche Arbeit für Schüler der Oberstufe wäre diese Artikel zu übersetzen und dann im Deutschen zur Verfügung zu stellen.

Nach den praktischen Vorschlägen zum Einsatz im Unterricht kommen viele Abschnitte mit Überschriften wie zum Beispiel „Erfahrungsberichte und Kommentare“, die lediglich aus einer Verlinkung zu einer anderen Seite bestehen. Aus diesem Überangebot an Links folgt eine Verwirrung, die die meisten davon abhalten wird sich weiter mit dem Ende der Seite zu beschäftigen, obwohl wichtige und teilweise interessante Feedbacks zu der Seite gegeben werden.

Einer der Links führt zu einer Seite, auf der ein Lehrer dokumentiert hat, wie die Arbeit mit Wikipedia funktioniert hat, wobei er auf folgendes Fazit gekommen ist:

„Die Schüler haben enorm motiviert gearbeitet und selbst auch ein sehr positives Urteil über das Arbeiten mit der Wikipedia gesprochen. Mit der Zeit arbeite man wie im Rausch, weil immer noch Verweise zu behandeln, Fachbegriffe zu erklären sind, war eine von anderen bestätigte Aussage. Dabei ist die Kommunikation in den Gruppen zum großen Teil sehr intensiv gewesen: es wurde um Formulierungen gerungen, viel gelacht und trotzdem (oder deswegen?) Feines erarbeitet. Ganz nebenbei haben hier auch Auszubildende der Netzgemeinde ihr Wissen zur Verfügung gestellt. Mensch, bin ich stolz auf diese Schülerinnen und Schüler! :-)“ (http://www.ats20.de/blog/stories/2003/02/11/lernenMitDerWikipedia8211E.html)

Es wird auch auf eine Leerveranstaltung eines Dozenten hingewiesen, die im Wintersemester 2006/07 zu dem Thema „Das Thema „Buch“ in der Wikipedia“ gehalten wurde. Der akademische Nutzen von Wikipedia, der bis hier nur erwähnt worden war wird somit auf beeindruckende Art und Weise klar gemacht. Zudem wird auf die „Wikiversity“ hingewiesen, die eine Plattform zum Lehren und Lernen darstellt.

Im Großen und Ganzen ist diese Seite interessant, teilweise aber auch nicht ansprechend gestaltet worden. Der Inhalt ist verständlich und nachvollziehbar strukturiert und verleitet durch die konkreten Vorschläge dazu die Wikipedia tatsächlich im Unterricht zu verwenden.

Sebastian

8. Juli 2008 Posted by | Artikelzusammenfassung | Hinterlasse einen Kommentar

Zu: JIM-Studie 2007

Der Text JIM-Studie 2007 stellt die Ergebnisse der Jugend, Information,(Multi-) Media -Studie 2007 vor. Diese wurde vom Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (mpfs) mit dem Ziel den Medienalltag von Jugendlichen zu untersuchen, initiiert. Sie wird jährlich seit 1998 durchgeführt und bietet repräsentative Daten zu jugendlichem Medienumgang. Im Jahr 2007 erhielt „Web 2.0“ an Bedeutung. Web 2.0 bezeichnet Aktivitäten, die dem Einstellen eigener Fotos bzw. eigener Inhalte („user generated content“) dienen.

Grundlage für die Studie ist die Stichprobe von 1204 Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren, die telefonisch befragt worden sind. Die Fragen bezogen sich auf verschiedene Bereiche, im ersten Teil der Studie ging es um allgemeine Zusammenhänge im Bezug auf Medien. Dazu gehörten Fragen zu: non-mediale Freizeitaktivitäten, der Verfügbarkeit von Medien, Medien und Freizeitgestaltung, Themeninteressen bei der Mediennutzung und Bedeutung der Medien in der subjektiven Wichtigkeit.

Die daran anschließenden Fragen bezogen sich auf die einzelnen Medien. So wurden z.B. die Nutzungsdauer, die Intention, die Intensität und auch Einstellungen zu Büchern, zu Tonträgern, zum Fernseher, zum Computer, zum Internet und zum Handy eruiert.

So lassen sich statistische Aussagen zur Mediennutzung im Zusammenhang zu Alter, Geschlecht und formaler Bildungshintergrund machen.

Die Frage ist nun, wie man mit diesen statistischen Informationen umgeht. Als ersten Schritt muss man auffällige bzw. bedeutende Ergebnisse herausarbeiten. Diese lagen für mich zum einen in der Feststellung, dass 95% der Haushalte einen Internetzugang besitzen, d.h., dass das Internet zum Alltag heutiger Jugendlicher gehört. Hinzu kommt, dass fast alle Jugendliche ein Handy und einen MP3-Player oder ähnliches besitzen. Sie sind somit den Umgang mit technischen Geräten gewohnt. Zum anderen war ich erstaunt, dass der Computer bzw. das Internet in den Augen der Jugendlichen einen wichtigen Platz für Schule und Ausbildung einnimmt. Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Nutzung des Computers zum Lernen zu und der Anteil der Vielspieler ab. Durch die Entwicklungen zum Web 2.0 löst sich die Rolle des Internetnutzers von der des Konsumenten zum Mitgestalter. Nach Aussage der vorliegenden Studie stellen ¼ der jugendlichen Internetnutzer eigene Inhalte online. Allerdings nutzt der größte Teil Web 2.0 passiv.

Diese große Bedeutung von Computer und Internet für den jugendlichen Alltag, Kommunikation, Beziehungspflege und das Lernen, macht es für mich zur Notwendigkeit, dass diese Medien in den Unterrichtsalltag integriert werden. Ein wichtiges Feld sollte hier auch die Aufklärung in Bezug auf das Internet sein. Für immerhin ¼ der jugendlichen Internetnutzer besitzt es eine sehr hohe Glaubwürdigkeit. Eng damit verknüpft sind auch Alter und Bildungsstand, d.h. je älter und je höher der formale Bildungsstand, desto geringer der Glaube an die Richtigkeit und Geprüftheit der Inhalte im Internet. Ich denke, das es wichtig ist, die Kinder und Jugendlichen beim Erwerb und Stärkung der Medienkompetenz zu begleiten. Natürlich spielt auch das Elternhaus dabei eine große Rolle.

Eine mögliche Arbeitsform für Web 2.0 werde die Umgestaltung einer Schreibkonferenz. Normalerweise finden sich kleine Gruppen zusammen, die jeweils die Texte der Gruppenmitglieder anhand eines Katalogs beurteilen. Dabei werden sowohl inhaltliche als auch formale Auffälligkeiten des Textes diskutiert. Würde man dies online durchführen, ginge die Anforderungen an mündliche Sprachleistungen und Kommunikationsfähigkeiten verloren, dafür müssten sich die Schüler neben dem Umgang mit Computern Internet, auch mehr auf Text und Textproduktion konzentrieren.

8. Juli 2008 Posted by | Artikelzusammenfassung | Hinterlasse einen Kommentar