Lernen mit Blogs

Seminar Lernen2.0 mit Web 2.0

Blogigo

– sehr übersichtlich (Navigationsleiste mit Symbolen, keine störenden Elemente wie Werbung, ansprechendes Seitenlayout, da sich der Blog an junge User richtet ist er farbenfroh gestaltet)

– einfache Benutzeranmeldung mit wenig Zeitaufwand

– nach Freischaltung des Inhabers dürfen unendlich viele Autoren schreiben, zur Freischaltung der Beiträge wurde keine Information gefunden

– Inhaber entscheidet welche User seinen Blog lesen und kommentieren dürfen, „Nervtöter“ können ausgeschlossen werden

– Für den Einsatz in der Schule wegen einfacher Bedienung, Übersichtlichkeit und altersgemäßem Design durchaus denkbar. Außerdem ist positiv, dass viele Autoren schreiben können.

– Sonstiges: ungewöhnliche Geschäftsbedingungen: „blogigo darf alle Inhalte seines Blogs zur Vermarktung im Rahmen von Pressemeldungen oder Werbeanzeigeschaltungen nutzen…“

Nutzer: 25 000, Gästebuch, Umfrage zu bestimmten Themen möglich

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12. Juli 2008 Posted by | Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Ich habe mich mit dem Text Wikis in der Grundschule beschäftigt.

In diesem Artikel schildert Sabine Stenho, Konrektorin an der Grundschule Nadorst, Oldenburg, wie sie mit ihrer dritten Klasse Wikis im Fach Deutsch eingeführt hat. Sie ist IT-Beauftragte an ihrer Grundschule und konnte bereits mehrere Hauptpreise namhafter Internetschulwettbewerbe gewinnen.

Ein Wiki an sich ist eine Internetseite, an der jeder frei mitgestalten kann. So kann jeder SchülerIn sich dort mit einbringen. Der Einsatz der Wikis ist sehr vielfältig. Es kann in vielen Unterrichtsbereichen angewandt werden, und eignet sich z. B. für Textproduktionen. Die Lehrerin zeigt die Verwendung des Wikis hier exemplarisch für das Fach Deutsch auf. Wikis sind für die SchülerInnen sehr wichtig, da sie bereits im Grundschulalter an Internetanwendungen herangeführt werden können. Vorteil dieser Wikis ist es, dass sie unkompliziert anzulegen und zu verwalten sind. Besonders geeignet für die Grundschule sind sie, da ihnens eine leicht erlernbare Handhabung zugrunde liegt. Ihr Einsatz ist bereits in der dritten Klasse denkbar und fördert die Selbstständigkeit und die SchülerInnen können ihren Schwierigkeitsgrad ebenfalls selbst bestimmen. Diese Wikis eignen sich besonders als Differenzierungsangebot, im Rahmen der Freiarbeit oder im Anschluss an Arbeiten im Klassenverband. Denn sie bieten vielfältige Lern- und Anwendungsmöglichkeiten, die unabhängig vom Unterrichtsfach aber auch von den Möglichkeiten des Kindes angewandt werden können. Das hier gewonnene Wissen dient als Basis bis zum Berufsleben. Das zentrale Prinzip der “Wiki-Förderung” ist die “HIlfe zur Selbsthilfe”. Denn das Kind soll hier neue Lernbereiche eigenständig erarbeiten können und nicht bloß vom Lehrer Arbeitsblätter kopiert bekommen. Auch für leistungsschwächere Kinder bieten sich Wikis an, da sie für sie einen Schreibanlass darstellen und eine direkte “Belohnung” erhalten.

Bevor man diese Wikis nutzen kann, muss einmalig eine entsprechende Software installiert werden. Vor der Einführung sollte sichergestellt sein, dass die Kinder über grundlegende IT-Kenntnisse verfügen. Weiterhin wird ihnen freigestellt, ob sie anonym oder unter Bekanntgabe des Namens schreiben möchten. Da die Lehrperson die einzige Person ist, die Seiten löschen und wiederherstellen kann, und auch auf die Rechtschreibung in Texten achten muss, die veröffentlicht werden, kann sie gezielt mit dem Autorenkind die Fehler verbessern. In ihrem Wiki-Projekt legte die Lehrerin einen Erzählbeginn fest, jedoch wurde ihnen vor Öffnung des Wikis in zwei geschlossenen Stunden Sach- und Anwendungswissen rund um Wikis vermittelt.  Die Kinder bekamen ein Schülerheft “So arbeite ich mit Wikis” an die Hand und konnten nun das Wiki als neues Freiarbeitsmaterial erfahren.

Ich denke, dass Wikis für den Einsatz in der Grundschule geeignet sind, da sie sehr vielfältig und fächerübergreifend eingesetzt werden können. Denn auch für die Zukunft der Kinder wird das Internet eine große Rolle spielen. Außerdem werden die Kinder selbstständiger und können ohne Erwachsenenhilfe einen Beitrag ins Netz stellen. Außerdem kann jeder Schüler für sich einen Schwierigkeitsgrad finden. Kritisch zu betrachten wäre allerdings, dass nicht in jedem Klassenraum für jeden Schüler genügend Computer bereit stehen.

Jennifer Lenz

12. Juli 2008 Posted by | Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar