Lernen mit Blogs

Seminar Lernen2.0 mit Web 2.0

„Weblogs, Blogs als Werkzeuge für selbstorganisiertes Lernen“

Der Text „Weblogs, Blogs als Werkzeuge für selbstorganisiertes Lernen“ beschreibt und erzählt im Großen und Ganzen alles über Blogs, die sogenannten Onlinetagebücher der Generation Web2.0. Wer noch nie etwas über Weblogs gehört oder gelesen hat, ist mit dieser Ansammlung verschiedener Berichte über das Thema gut beraten. Es werden grundlegende Fachvokabeln, wie „Blogroll“, oder „Trackbacks“ erklärt und zu welchem Zweck man Weblogs überhaupt einsetzt. So ist der Ursprung der (Web)Logs in der Schifffahrt (Logbuch – Kapitäns Tagebuch) zu finden. Heutzutage werden diese Logs im Internet verwendet und finden im Allgemeinen im privaten Haushalt Einzug. So ist es üblich geworden, seine kleinen Gemeinnisse nicht mehr in einem kleinen zu schließbaren Buch mit Pferdeköpfen auf dem Cover festzuhalten und das dann unter dem Bett zu verstecken, sonder offen der ganzen Welt mitzuteilen, wer mit wem und sonst was alles. Es sind Tagebücher gewöhnlicher Menschen, die im Internet oft mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen, als so manch andere renommierte Internetseite. Die Zahlen sprechen für sich, jede Sekunde wird ein neuer Weblog geschaffen, von irgendeinem neuen Opfer dieser neuartigen Suchtwelle, die global agiert.
Doch nicht nur im Privaten werden solche Onlinetagebücher gepflegt. Zunehmen haben Universitäten und Schulen Gefallen an dieser neuartigen Lehr- und Lernmethode gefunden. So werden Lern- und Übungsmaterialien online zur Verfügung gestellt, Lernende können sich untereinander Rat über die bevorstehende Klausur einholen und der Lehrende kann gemütlich mit einem Glas Wein vor der Mattscheibe die neusten Arbeitsaufträge verteilen, ohne dabei einen weiteren Teil kostbaren Regenwald zu zerstören.
Und doch gibt es Nebenwirkungen, wie der Text über Weblogs berichtet. So bieten sich die Onlinetagebücher als Brutstätten für Viren, Würmer und Trojaner an. Auch ist von einer neuen Suchtgefahr die Rede, weil wer erst einmal richtig ins Weblog-Bizz eingestiegen ist, kommt da nicht mehr so leicht wieder raus. So verbrauch der Durchschnitts-Amerikaner in der Woche 3.5 Stunden seiner Arbeitszeit nicht wie es sein Vorgesetzter verlangt, sondern er bloggt. Und ob sich pubertierende Jugendliche wahrlich mit Eifer und Fleiß an der noch zu später Stunde hochgeladene Hausaufgabe erfreuen, die sie dank des Web2.0 jetzt noch erledigen dürfen, sei dahin gestellt.

Florian Detzer

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9. Juli 2008 - Posted by | Artikelzusammenfassung

2 Kommentare »

  1. Hi Florian,

    deine Zusammenfassung gibt mir einen guten Überblick über den Text den du gelesen hast. Gut finde ich, dass du auch recht neutral geblieben bist. Ich halte die Gefahren von denen du sprichst ebenfalls für problematisch, mit Onlinespielen ist es ja ähnlich. Andererseits hat Selbstpräsentation schon immer Spaß gemacht und ob ein Blogger nun so viel mehr Zeit am PC sitzt als ein passionierter Tagebuchschreiber klassischer Natur sei dahingestellt. Die Zeit und hoffenlich reliabele Studien werden zeigen, wie sich Blogs auf die Persönlichkeit auswirken.

    Interessant fand ich übrigens auch den Ursprung der Blogs. Gut zu wissen…

    Grüße,
    Michael

    michael4you.wordpress.com

    Kommentar von michael4you | 10. Juli 2008 | Antwort

  2. Hallo!

    ich fand deine Zusammenfassung sehr informativ und sehe auch die Gefahren, welche du in deiner Zusammenfassung erwähnt hast.
    Im Rahmen eines anderes Seminars haben ich den Blog der „Elefantenklasse“ kennen gelernt. Hierbei handelt es sich um ein Schultagebuch dieser Klasse und ich denke, dass das ein sehr positives Beispiel für die Arbeits mit Blogs im Unterricht ist.

    http://elefantenklasse.de/startseite/home…./

    Liebe Grüße Tanja

    Kommentar von tanja133 | 10. Juli 2008 | Antwort


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