Lernen mit Blogs

Seminar Lernen2.0 mit Web 2.0

„Jeder Leser auch ein Autor: Blogs und Wikis“

Beitrag zum Text: „Jeder Leser auch ein Autor: Blogs und Wikis“

von Karsten Thiele

 

Zu Beginn des Artikels werden die Begriffe Blog und Wiki erklärt und deren Unterschiede versucht deutlich zu machen. Im weiteren Verlauf werden Vorteile, Typen und Beispiele von Blogs und Wikis hervorgehoben und dann der Umgang mit diesen im Internet als Leser und als Kommentator beschrieben. Nach einigen Verhaltensregeln für das Schreiben werden kurze Anleitungen zum Erstellen von Blogs und Wikis gegeben. Ein Bezug zum Unterricht bzw. die Nutzung von Blogs und Wikis als Lernplattformen wird hergestellt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Text versucht einen groben Überblick über die „neuen Web-Inhalte“ zu schaffen.

 

Interessant finde ich die Nutzung dieser neuen Inhalte als Lernumgebungen. Vor allem das Erstellen von Blogs für bestimmte Fächer des Schulunterrichtes oder Projekte kann ich mir sehr gut als sinnvolle und motivierende Unterstützung vorstellen. Somit ist es einer Lern-gruppe in meinen Augen besser möglich sich unabhängig von Ort und Zeit auszutauschen oder sich gegenseitig zu helfen. Jedoch sehe ich auch ein großes Missbrauchspotential durch Wikis und Blogs in Lernsituationen, zum Beispiel durch Verbreitung von falschen bzw. nicht lernspezifischen Inhalten. Zudem ist es in meinen Augen denkbar, dass daraus private Foren entstehen. Außerdem finde ich es in der heutigen Zeit bedenklich noch mehr auf Multimedia zu setzen, wo soziale Umgangsformen und Kontakte vernachlässigt werden.

Einerseits ermöglicht die Nutzung von Computern, Internet und somit auch von Blogs und Wikis eine interessante und motivierende Lernumgebung, führt aber vielleicht andererseits immer mehr zu einer gesellschaftlichen Vereinzelung von Schülerinnen und Schülern.

 

http://www.swisscom.com/NR/rdonlyres/FF6033D7-5E7E-41DF-833F-0D996DDE6C67/0/SNG9_de_032_20060831.pdf

 

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9. Juli 2008 - Posted by | Artikelzusammenfassung

4 Kommentare »

  1. Deinen Bedenken üder die ’soziale Vereinsamung‘ von Schülerinnen und Schüler in der ‚multimedialen Welt‘ kann ich etwas entgegen setzten 😉 Bei der JIM- Studie wurden die Jugendlichen nach ihrer liebsten und häufigsten Freizeitbeschäftigung befragt. Hier kam heraus, dass sich 86% der Jugendlichen mit ihrem Freundeskreis mindestens mehrmals pro Woche treffen und fast dreiviertel der Jugendlichen regelmäßig Sport treiben. Von daher sehe ich den Einsatz etwas unproblematischer, wobei deine Befürchtung sicherlich in Einzelfällen zutreffen könnte..

    Kommentar von gloriasophia | 9. Juli 2008 | Antwort

  2. Ich bin der Meinung, dass das Internet schon eine große Gefahr der Ablenkung darstellt. Gerade bei „unbequemen“ Aufgaben könnte die Gefahr bestehen lieber die Tiefen des world wide web zu durchsuchen.
    Sarah

    Kommentar von pantherophis | 9. Juli 2008 | Antwort

  3. Da ich auch den Text bearbeitet habe kann ich mich generell der zusammenfassung nur anschließen. Allerdings wollte ich noch auf einen wichtigen Punkt eingehen.

    Man sollte auch nicht auser Augen lassen, dass der zunehmende Medienkonsum zu einer stärkeren Nutzung des Internets verleitet.
    Hier muss besonders bei Schülern darauf geachtet werden, dass sie sensible Daten wie z.B. Anschrift, Telefonnummern und andere persönliche Daten niemals im Internet freigeben dürfen.
    Es ist also meiner Meinung nach vonnöten, erst eine Schulung zur Nutzung des Intertnets an sich zu gewährleisten, bevor man arbeiten oder Kommentare wie bei Wiki oder Blogs einführt.

    Sollten jedoch diese Grundlagen schon gesetzt worden sein, ist ein Blog oder eine Wiki sicherlich eine schöne Möglichkeit Arbeitsgruppen zu bilden und gemeinsam Aufgaben zu lösen, die für einen allein zu viel ist.

    Kommentar von thunaer | 10. Juli 2008 | Antwort

  4. Ich persönlich finde die Nutzung und Arbeit in der Schule mit Wikis durchaus gut und denke, dass die Schüler gerade dadurch auch einen sinnvollen Umgang mit dem Medium www lernen.
    Sicher stellt das Internet auch immer eine Gefahr bezüglich Datenschutz dar. Dies sollte den Schülern in jedem Fall ausführlich erläutert werden, damit sie nicht ohne weiteres persönliche Daten freigeben.

    Kommentar von moniweismann2008 | 11. Juli 2008 | Antwort


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